Deine Story

Warum ist #UnserTennis dein Sport? Warum ist der Court der Mittelpunkt in deinem Leben? Erzähle uns deine persönliche Tennis-Geschichte und gewinne eine Reise zu den Nitto ATP Finals nach London. Eine Auswahl von Fotos, Videos und Storys veröffentlichen wir auf dieser Seite.

Eure Stories

Mein Name ist Anton Putzer und ich bin 15 Jahre alt. Ich habe das Tennisspielen mit circa elf Jahren begonnen. Ich liebe diesen Sport so sehr, dass ich mich vor einem halben Jahr entschlossen habe, die Schule zu wechseln, um zweimal täglich trainieren zu können. Mein Vorbild ist Alexander Zverev, der übrigens die gleiche Schule besucht hat, wie ich momentan. Und es würde daher ein großer Traum für mich in Erfüllung gehen, wenn ich ihm bei den ATP World Tour Finals zuschauen könnte.

Anton Putzer, per E-Mail

Ich habe erst mit 42 Jahren mit dem Tennis angefangen, weil alle meine drei Jungs und mein Mann auch mit Leidenschaft spielen! Ich liebe es, beim Match der Kinder mitzufiebern! Selbst war ich eher immer unsportlich und hätte im Leben nicht gedacht, dass ich irgendwann einen Tennisschläger in die Hand nehmen würde.

Wir hier auf der Insel haben aber einen tollen Trainer, so dass ich vor drei Jahren angefangen habe, Einzeltraining zu nehmen! Ich war wie gefesselt und wollte immer mehr. Mittlerweile habe ich eine Frauengruppe und ab und zu bin ich Aushilfe bei einer „Altherrengruppe“, wir haben dann immer viel Spaß! Mir gefällt der Sport, weil er auch gesellig ist, man nur einen Partner braucht, den Kindern festen Halt gibt, Freunde und Bewegung zugleich, Erfolge und Niederlagen!

Ja, unser Leben wird durch das Tennis sehr interessant!

Gerade waren wir eine Woche beim Rothenbaum in Hamburg, wo mein Großer Balljunge sein durfte und der Mittlere durfte in Essen beim Talentcup mitspielen! Wir haben uns zurückgelehnt und es genossen!

Dieser Sport ist einfach toll!

Brigitte Both von der Insel Föhr

Tennis ist für unsere Familie seit drei Jahren mehr als nur ein Sport! Es ist Faszination, Leidenschaft, ja fast schon Liebe!

Durch Zufall gerieten wir zu einer Veranstaltung von „Deutschland spielt Tennis!“ und meldeten uns alle drei (Ehemann, der damals knapp sechsjährige Sohn und ich im Club an. Es dauerte nicht lange und wir waren so fasziniert von dem Sport und diesem unglaublichen Spiel, dass wir alle drei Mannschaftsspieler wurden. Unser Sohn hängte sogar seine über alles geliebten Fußballschuhe an den Nagel und hat mittlerweile an der BTV -Sichtung teilgenommen.

Neben der Faszination als Mannschaftsspielerin bin ich mittlerweile noch Pressereferentin in unserem Club. Ich würde sagen, die Liebe zu diesem Sport hat uns im Sturm erobert. Bevorzugen manche Ladies einen gepflegten Wellnesstag, fahre ich lieber zu einem LK-Turnier.

Nichts macht uns den Kopf mehr frei als ein Tennis-Match! Nicola Sempert aus Baldham bei München

Mein Name ist Marcel, ich bin 16 Jahre alt und spiele seit acht Jahren Tennis. Als ich mit Tennis angefangen habe, war ich sofort begeistert und freute mich jedes Mal, wenn ich mit meinem Vater spielen konnte. Heute fühle ich mich einfach sehr wohl auf dem Court und verbringe am liebsten Zeit dort. Mich begeistert am Tennissport vor allem die Freude am Spiel, auch wenn ich mal verliere, gehe ich am nächsten Tag wieder auf den Court und trainiere weiter.

Des Weiteren finde ich die zahlreichen Spielvarianten beeindruckend. Man kann mit Slice spielen oder wie Rafa mit sehr viel Spin. Ich liebe diesen Sport einfach, weil er: Spaß macht, man ihn mit Freunden spielen kann und weil ich einmal so gut spielen will wie Sascha Zverev!

Marcel Maier, per E-Mail

Ich spiele seit fast zehn Jahren Tennis, damals war ich fünf. Erst neulich habe ich jemanden aus Köln kennengelernt. Wir haben ein paar Bälle geschlagen und es hat einfach enormen Spaß gemacht. Danach haben wir noch gequatscht. Nun darf er jeder Zeit nach Berlin und ich nach Köln. Tennis verbindet einfach enorm, obwohl es ein Einzelsport ist. Generell finde ich die Stimmung beim Tennis meist sehr angenehm und obwohl es ein Einzelsport ist verbindet es Menschen miteinander.

Adrian Groth, per E-Mail

Jetzt habt ihr mich erwischt! Über Tennis erzählen? Immer! Tennis schauen? Ständig! Tennis spielen? Eigentlich rund um die Uhr. Dabei hatte ich gar keine Tenniskindheit!

Geboren wurde ich 1976 auf der östlichen Seite des eisernen Vorhangs, in der DDR. Tennis war da kein förderungswerter Sport. Gerade als ich anfing, meine Flügel auszubreiten, als ich dreizehn Jahre alt war, fielen Vorhang und Mauer, und mit den breiten Flügeln kamen Becker, Lendl, und vor allem der bunte Andre Agassi. Das neue Hobby war geboren: stundenlang vorm Fernseher, Borg, McEnroe, Graf, die vielen Spanier, aber auch großartige Kämpfer wie Lapentti begleiten, Tränen bei Agassis Karriereende vergießen und mich freuen, dass eine neue Rivalität die von ihm und Sampras ablösen würde: „Fedal“, wie wir Eingefleischten ganz liebevoll sagen.

Irgendwann meine Mitbewohner in den Wahnsinn treiben, weil ein Ball rhythmisch gegen eine Wand pocht. Eine technikaffine Freundin auf die Fährte eines Geräuschballs setzen und scheitern. Urlaub nehmen, damit zur Zeit der Australian Open die Nacht zum Tag werden kann. Das Budget reicht nicht für eine Reise. Und dann einen zweiten Urlaub für die kompletten French Open nehmen! Aber spielen? Wie um alles in der Welt...?

Es geht! Erst am PC ein Strategiespiel, dann ein Soundspiel, und dann: im Internet entdeckt, dass sogar Blinde Tennis spielen können.

Wenn Blinde Tennis spielen können, warum nicht ich? Wenn Blindentennis schon in England angekommen ist, warum eigentlich nicht in Deutschland?

Noch ein paar Jahre warten, und dann mit dabei sein, als in Köln der erste Blindentennisworkshop startet! Wie kann ein Blinder einen fliegenden kleinen rasselnden Schaumstoffball mit einem Schläger treffen? Unvorstellbar!

Unvorstellbar aber möglich, wie ich bald ganz aufgeregt selbst entdecke!

Und wer nur im Ansatz begreift, wie groß meine Leidenschaft für den Tennissport ist, der kann vielleicht nachempfinden wie groß meine Freude war, als ich meinen ersten Ball übers Netz auf die andere Seite befördert habe! Und wie groß meine Freude, als ich in Spanien mein erstes Turnier gespielt habe!

Und wer das alles nachempfinden kann, der versteht, wie dankbar ich sämtlichen Unterstützern, Sponsoren, Helfern und Trainern bin, dass ich mit meinen 42 Jahren den Traum leben kann - Tennis spielen!

Und wenn ich dann in London die Besten der Besten mit ihren Raketen und präzise platzierten Bällen sehen kann - muss ich erwähnen, was das für ein Erlebnis wäre? Einmal in der O2 World in London sitzen, die ich aus den Beschreibungen der Tenniskommentatoren kenne, und alles inhalieren, was mit Tennis und Matches zu tun hat! Nichts ist besser im trüben November, als so ein unfassbares Glück! Endlich, endlich Rafa sehen, und die Young Guns Thiem und Zverev, und den unglaublichen Veteran Federer, Anderson und wer sich sonst noch reinquetscht - Djokovic natürlich! Noch zwei Plätze frei, und die lasse ich frei bis London!

Habe ich erwähnt, dass mich das schnelle, gewitzte Doppelspiel ebenso fasziniert wie das Einzel? Immer her damit, ich werde ganz, ganz still auf meinem Platz sitzen, gebannt alle Geräusche aufnehmen, dauerstrahlen und mich freuen wie Chris Kaplan, der eine Reise zu den besten der besten nach London geschenkt wurde! Und dann - dann kann ich wieder was erzählen - vom Tennis!

Chris, per E-Mail

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie ich zum Tennis gekommen bin. Als kleiner Junge habe ich angefangen, mit dem Softball gegen unsere Hauswand zu spielen. Nach kurzer Zeit hat mich meine Mutter im Tennisverein angemeldet. Von da an ging es nach der Schule immer auf den Platz zum Spielen. Und wenn ich nicht auf den Court konnte, habe ich weiter gegen die Hauswand gespielt.
Ich habe sogar eigene Auslosungen vorgenommen und Spiele der Top-Stars gegen die Wand nachgespielt.
Beim Tennis bin ich einfach in meinem Element. Es gibt keinen interessanteren Sport für mich. Es ging sogar soweit, dass ich von der Schule daheim geblieben bin um wichtige Spiele zu schauen. Auch heute nehme ich noch ab und an Urlaub, wenn wichtige Matches stattfinden.
Mittlerweile habe ich die Turniere in Nürnberg, Stuttgart und Hamburg besucht. Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen, als ich meinen Lieblingsspieler Tommy Haas letztes Jahr noch einmal in Hamburg treffen konnte. Es wäre unendlich geil einmal in London bei der Tennis-WM dabei zu sein. #UnserTennis

Tommy Baumann, per Mail

Ich fragte mein liebe Mama kürzlich: “Sag mal, wie hast du das eigentlich alles auf einmal gemacht: Job, Kids, Haus, immer gute Laune und immer stylisch?” "Schatz, meine Wahrheit ist: Manchmal habe ich es nicht die Bohne alles auf einmal hinbekommen. Da rannte die Zeit mir Kilometer voraus und ich konnte sie einfach nicht mehr einholen. Und da hilft, so meine Erfahrung, manchmal einfach nur zu sagen: “Dann renn doch, du blöde Kuh, ich schnapp mir meinen Tennisschläger und meine Lieblingsfreundin, wir gönnen uns 2 Stunden Schweiß und Sonne und Tennis während die Welt hier ohne uns durchdreht... und dann hol’ ich dich sowas von ein, da wirste Augen machen!”

Danke, Mama! Das machen wir jetzt auch so, meine Lieblingsfreundin Sabine und ich. Ab auf den Tennisplatz!

Bianca Schliessmann, per Mail

Tennis vereint als Sport alle Varianten in einem. Kraft, Technik, Intelligenz, Schnelligkeit und auch Eleganz.

Jörn Busch, Lübeck

Tennis ist ein wunderbarer Sport für die Familie – für Vater, Mutter und Kinder, alle können mitspielen, mitfiebern und mitjubeln. Man kann sich im Verein einbringen und eine Position als Sportwart, Platzwart oder Vorstand übernehmen. Die sozialen und sportlichen Kontakte sind einzigartig. Man lernt ständig neue Menschen bei den Meisterschaften und Turnieren kennen und spielt gegeneinander. Man gewinnt oder man verliert.

Reinhard Emmrich, Kobern-Gondorf

Ich stehe seit meinem 5. Lebensjahr auf dem Court und habe kein bisschen Freude, Ehrgeiz oder Motivation verloren. Für mich geht es beim Tennis immer darum, Spaß zu haben, aber sich gleichzeitig auch zu verbessern!
Tennis ist in meinen Augen der perfekte Sport, der wirklich alle Bereiche des Sports abdeckt: Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination.
Ich würde sogar behaupten: Es ist der schwierigste Ballsport und genau das ist es, was es für mich ausmacht!
Jeder Ball ist anders und man lernt nie aus, weil es eben so schwierig ist.
Hinzukommt die außergewöhnliche Situation des eins gegen eins, die zwar in anderen Sportarten auch vorzufinden ist, jedoch helfen dort meist Coaches dem Spieler.
Desweiteren ist jeder Punkt im Tennis entscheidend, was die Situation noch einmal nervenanspruchsvoller macht! Ein unfassbar toller Sport.

Philipp Dworak, TC Grün-Weiß Bochum
 

Tennis ist meine Leidenschaft, meine Auszeit vom stressigen Alltag und der Ort, an dem ich Freunde treffe.
Tennis heißt, für sich selbst zu spielen , aber gleichzeitig auch für andere zu kämpfen.
Ich habe in diesem Sport nicht nur meine Passion, sondern auch Freunde fürs Leben gefunden.
Neben Teamgeist und Einzelkampf, braucht es Ehrgeiz und Disziplin. Was man beim Tennis lernt, hilft einem auch im täglichen Leben: Auch wenn du mal Niederlagen einstecken musst, bleib‘ am Ball und komm‘ stärker zurück!
Würde ich nicht mehrmals in der Woche auf der roten Asche stehen, würde ein wichtiger Teil in meinem Leben fehlen. Ich bin ausgeglichener und glücklicher, wenn ich die gelbe Filzkugel übers Netz schlagen kann.
Die großen Namen der Tenniswelt waren schon immer meine Vorbilder. Sie zeigen einem, wie weit einen die Leidenschaft zum Sport bringen kann.
Ohne Tennis. Ohne mich.

Anna Eberle, per E-Mail
 

Ich bin 73 Jahre alt und war schon als Kind von diesem Sport fasziniert. Anfang der 70er Jahre in einer ZDF-Sendung gefragt, warum ich mich für Tennis so begeistere, konnte ich damals schon mindestens drei wichtige Argumente nennen:

  • Tennis ist ein Sport für die ganze Familie.
  • Beim Tennis bin ich (außer bei Turnieren) nicht an feste Zeiten gebunden. Besonders parallel zum Beruf finden sich immer Zeit und Spielpartner.
  • Tennis kann ich mit Glück und entsprechendem Lebenswandel bis ins hohe Alter spielen

All das hat sich Punkt für Punkt bewahrheitet. Mit unseren beiden Kindern verbrachten wir ganz viel gemeinsame Zeit in unserem Tennisclub. Das hat wesentlich zu unserem glücklichen Familienleben beigetragen. Bis zum Tod meiner Frau im vergangenen Jahr haben wir regelmäßige Familien-Mixed ausgetragen. Sohn und Tochter sind inzwischen in den Vorständen ihrer Vereine tätig. Auch die komplette 5-köpfige Enkelschar (6-18 Jahre alt) ist mit Begeisterung aktiv, der älteste hat bereits seinen Trainerschein gemacht.

Wir mussten uns nie Sorgen um unsere Kinder und Enkel machen – sie praktizieren Fair-Play mit gesundem Ehrgeiz und der erforderlichen Leistungsbereitschaft nicht nur im Sport sondern in den unterschiedlichsten Bereichen und Situationen.

Das ist eine Schule fürs Leben und so wertvoll.

Ich bin überaus glücklich, dass wir uns für diese Freizeitgestaltung entschieden haben. Tennis hat immer unser Leben enorm bereichert und so wird es bleiben.

Michael Warnck, Niedernhausen

Aufgewachsenen in einer Tennisfamilie, meine Mutter hatte ihre " Tennisdamen Doppelrunde" , mein Vater spielte so oft es beruflich möglich war und war wohl mehr als häufig Clubmeister.

Meine drei Brüder waren alle mit irrsinnigem Ballgefühl ausgestattet, spielten die ganze Jugend und vertraten nachher gemeinsam die 1. Herrenmannschaft unseres Clubs.

Ich, das Mädchen, zog nach, mein Training begann mit ca. sieben Jahren. Ich trainierte mit Jungs , da die Mädels nicht so gut vertreten waren. Mein Tag verbrachte ich nach der Schule auf dem Tennisplatz, es war eine tolle Jugendzeit, ein toller Verein, in den ich nach einer kurzen Tennisauszeit ( Kinder/ Beruf) zurückgekehrt bin. Noch heute sehe ich uns als Familie dort. Am Abend grillend mit anderen Familien, die Eltern hatten Spaß auf der Terrasse, die Kinder beim Rundlauf während der Sprenger lief.

Meine Vater ist nun leider verstorben, meine Mutter kann nicht mehr spielen – aber alle vier Kinder stehen noch heute auf dem Platz und jagen der Filzkugel hinterher, übrigens auch unsere Kinder.

Tennis ist einfach unser aller Sport, der Spaß bringt, Konzentration und Bewegung fordert und vieles mehr!

Eva Held, per E-Mail

Tennis erfüllt mich mit voller Freude, Spaß und gleicht mich aus. Die Mutter meiner besten Freundin, die 2011 leider tödlich verunglückt ist, sagte immer: Wer Tennis spielt, ist schlau. On das nun so ist oder nicht: Ich vergesse auf dem Platz für zwei, drei Stunden alle Sorgen, allen Kummer und genieße die Zeit mit meinen Freunden.

Als Tennis nicht so populär war, war es für viele Vereine in der Umgebung schwierig. Einige gaben die Sparte auf. Aber wir haben gekämpft und es überstanden, weil sich keiner meiner Vereinskameraden ein Leben ohne Tennis vorstellen konnte.

Nach dem Tod meines Onkels 2013, der ebenfalls plötzlich verstarb und ein begeisterter Spieler war, verbrachte ich jede freie Minute auf dem Platz. Nicht um zu vergessen, sondern mich zu erinnern, wie viele schöne Tage ich dort mit ihm hatte. Aus Momenten und Jahren wie diesen nehme ich immer wieder mit, dass Tennis mehr ist als nur ein Sport. Ich teile diese Erfahrung gerne mit jungen Spielern, die gerade an den Anfängen stehen, damit sie am Ball bleiben.

Ricarda Gronwald, per E-Mail